Bündnis „Klimagerechtigkeit Region Freising“

Gemeinsame Kernforderungen an die Kandidaten zur Bundestagswahl

Die Veränderungen des Klimas schreiten wie vorhergesagt massiv voran. Das bedroht unsere Gesellschaft existentiell. Notwendige Schritte zur Erfüllung des Pariser Klimagipfels sind bislang nicht eingeleitet. Die bisherige Bundesregierung war nicht in der Lage, die notwendigen Schritte zu beschließen, um die Erwärmung im erforderlichen Umfang zu begrenzen. Im Gegenteil wurden viele gute Vorschläge ausgebremst, vertagt oder stark verwässert.

Die anstehende Bundestagswahl wird eine wichtige Weichenstellung für die deutsche und europäische Klimapolitik bedeuten.

Wir möchten mit diesem Papier eine Orientierungshilfe geben, welche Beschlüsse auf Bundesebene und vor Ort nötig sind.

Übergeordnete Kernaussagen

Wir fordern, der Erreichung der notwendigen Klimaziele (max. Erderwärmung 1,5°C) ohne eine Belastung der sozial Schwächeren allererste Priorität einzuräumen sowie die Synergien mit Maßnahmen zur Bekämpfung der Biodiversitätskrise zu nutzen. 

Als langfristig verlässlicher politischer und rechtlicher Rahmen ist ein schrittweises Phasing-out sämtlicher fossilen Energieträger notwendig. Spätestens ab 2035 bedeutet das z.B.

  • keine Verbrennung mehr von Heizöl und Erdgas in Gebäuden
  • keine Verbrennung mehr von Benzin, Diesel und Erdgas in Fahrzeugen
  • kein Strom mehr aus fossilen Energien

So haben Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaftsbetriebe, gesellschaftliche Organisationen, Forschung & Entwicklung, Parteien sowie heutige und künftige Mandatsträger auf allen Ebenen ausreichend Planungssicherheit, um sich darauf einzustellen.

Eine neue Wirtschaftspolitik, welche die heimische Wirtschaft bei ihrem Umbau weg von fossilen Energien unterstützt und fördert, um zukunftssichere moderne und wettbewerbsfähige Arbeitsplätze zu sichern, muss oberste Priorität bekommen.

Die Gesellschaft ist so zu fördern, dass alle an Lebensqualität gewinnen.

Für die einzelnen Bereiche fordern wir:

Klimaschutz:

Klimaneutralität bis spätesten 2035, um durch Vermeidung von Treibhausgas-Emissionen sowie Erhaltung und Förderung der natürlichen Kohlenstoffspeicher das Ziel zu erreichen, die Erderwärmung auf unter 1,5° C zu begrenzen.

Deutliche Erhöhung der CO2-Bepreisung bei sozialem Ausgleich.

Abschaffung aller klima- und naturschädlichen Subventionen und Umverteilung in den ökologisch-sozialen Umbau der Wirtschaft.

Einführung einer Klimaverträglichkeitsprüfung bei allen Projekten.

Klimakrise und Biodiversitätskrise gemeinsam lösen. Natürliche Kohlenstoffspeicher wie die Moore Erdinger und Freisinger Moos erhalten und regenerieren

Energie allgemein

Förderung der Bürgerenergie.

Effektive Förderung der Energieeinsparung.

Intelligente dezentrale Sektorkoppelung von Energieerzeugung, -speicherung und -verbrauch

Strom

Kohleausstieg vorziehen auf 2030 (statt 2038), auch in Anglberg.
Kein Strom aus anderen fossilen Energien spätestens ab 2035.

Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien sehr rasch ausbauen von heute rund 250 Milliarden kWh pro Jahr auf etwa 1.600 Milliarden kWh pro Jahr.

Abschaffung unnötiger Hemmnisse beim Ausbau von Wind- und Sonnenenergie
(z.B. überzogene pauschale Abstandsregelungen).

EE-Stromerzeugung und -verwendung in Mietgebäuden attraktiv machen durch anwenderfreundliche „Mieterstromregelung“ mit Vorteilen für Mieter und Vermieter.

Mobilität:

Keine Verbrennung von Benzin, Diesel und Erdgas in Fahrzeugen spätestens ab 2035.

Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplanes zur Sicherstellung von Klima- und Naturverträglichkeit, bis dahin Straßenbau-Moratorium. Verzicht auf den vierstreifigen Ausbau der Isarquerungen im Raum Freising (Schlüterbrücke, B 301 bei Marzling)

Massive Förderung des Ausbaus des ÖPNV und der Bahn in der Fläche.

Massive Förderung klimaneutraler effizienter Mobilität.

Ausbau des Radwegenetzes.

Klimawirksames Tempolimit

Flugverkehr

kein Einsatz fossiler Energieträger am Boden und in der Luft spätestens ab 2035

Abschaffung aller Subventionen für Luftverkehr und Flughäfen.

Kein weiterer Ausbau für den Luftverkehr (in MUC: rechtsverbindliches Ende der 3. Start- und Landebahn durch die Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses).

Verbot von Kurzstreckenflügen

Nachtflugverbot.

Verzicht auf den Bau der Eventarena am Flughafen (Förderung von Veranstaltungstourismus und deutlichen Mehrbelastung der Infrastruktur und des Personennahverkehrs)

Gebäude:

Keine Verbrennung von Heizöl und Erdgas spätestens ab 2035.

Sanierung vor Neubau sowie Verwendung klimafreundlicher Materialien

Stärkung der Fähigkeiten der Hausbesitzer*innen durch Information und Bildung

Effektivere Förderung der energetischen Gebäudesanierung.

Kapazitäten und Fähigkeiten der relevanten Wirtschaftsakteure (u.a. Planer, Baufirmen, Finanzierung) wesentlich ausbauen

Weiterführende Informationen

Das Internetportal waehlbar 2021 Bundestagskandidat*innen auf dem Klimaprüfstand (https://waehlbar2021.de/) ermöglicht es, die Positionen auf Stimmkreisebene abzufragen.
Die Frankfurter Rundschau bietet einen umfassenden Vergleich der Programme der einzelnen Parteien zum Thema Klima (https://www.fr.de/politik/bundestagswahl-2021-wahl-programm-parteien-gruene-cdu-spd-linke-fdp-afd-klima-lt-zr-90901403.html).

Wir über uns

Das Bündnis „Klimagerechtigkeit Region Freising“ (www.klimagerechtigkeit-freising.de) besteht aus nachfolgenden Organisationen:

V.i.S.d.P.:

Ansgar Wübbels, Solarfreunde Moosburg

Ausflug der Solarfreunde Moosburg am 11.07.2021 nach Haag i.OB

Der diesjährige Vereinsausflug führte die Solarfreunde Moosburg nach Haag i.OB, aufgrund des intensiven Programms mit Elektroautos. Dabei wurden gleich drei Besichtigungen zum Thema Klimaschutz durchgeführt.
Als erstes Highlight führte Lenz Wieser durch das Wasserkraftwerk Vorderleiten am Inn. Der Zufluss erfolgt durch einen kilometerlangen Stollen aus dem Soyener See. Die drei Turbinen aus dem Jahr 1923 ließen die Augen der Technikbegeisterten leuchten: Wo findet man heute noch Maschinen, die nach 100 Jahren noch derart zuverlässig und effizient funktionieren? War der erzeugte Strom im Gründerjahr noch zu viel, so macht er heute nur noch 1 % der benötigten regionalen Energie aus. Auflagen zu Wasserhaltung, Umweltschutz und Betriebssicherheit machen die klimaneutrale Stromerzeugung heute nahezu unrentabel.

Nach ausgiebiger Mittagspause im Hofcafé Bachmeier besuchten die Teilnehmer den renommierten Haager Ingenieur und Kommunalpolitiker Hans Urban. Auf seinen eigenen Liegenschaften sind seit 2020 die Zeiten von fossilen Energieträgern vorbei. Das neu errichtete private Mikro-Wärmenetz versorgt mehrere vorhandene und geplante Wohn- und Betriebsgebäude von Urban und Familie.
Dieser erläuterte den Teilnehmern, wie es zur Entscheidung für eine Nahwärmeversorgung mit Hackschnitzelheizung kam und führte durch seinen Betrieb. Das Projekt könnte zur Blaupause für die derzeit diskutierte große Nahwärmelösung für Haag werden. Dass Urban über herausragendes Fachwissen und Tatkraft verfügt, war den Insidern sehr gut bekannt. Als Defizit empfindet er jedoch seine Einzelkämpferrolle: „Leider haben wir in Haag keine Solarfreunde.“

Auch der gesellige Teil des Ausflugs kam nicht zu kurz. Einige Teilnehmer besuchten das Kloster Gars am Inn oder erkundeten die Marktgemeinde Haag mit Schlossgarten und Kloster um sich vor der Heimreise im Biergarten der Weißbierbrauerei zu stärken.
Letzter Höhepunkt des Ausflugs war die Besichtigung der Erlhof-AGRAR in Mehnbach bei Lengdorf. In diesem 100 Hektar-Biobetrieb wird ganz ohne Tierhaltung Biogas erzeugt und verstromt. Die Gärreste werden komplett auf den eigenen Flächen ausgebracht und sorgen so für einen vollständig geschlossenen Nährstoffkreislauf. Aufgrund dieser Innovationen wurde der Hof zu einem Demonstrationsbetrieb des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding. Zahlreiche Fragen zu Bioanbau, EU-Förderung und Vermarktung der Energie konnten vom Betriebsleiter Ruppert Hutterer beantwortet werden. Aktuell arbeitet er gemeinsam mit Landwirtschaftskollegen am Aufbau eines Nahwärmenetzes für Lengdorf. Beim Rundgang über den Hof konnten sich die Besucher auch einen Eindruck von dem enormen Arbeitseinsatz in der Landwirtschaft, den Geruchs- und Lärmemisionen, der knappen Wirtschaftlichkeit und der Wetterabhängigkeit verschaffen. Ein erheblicher Teil der diesjährigen Ernte ist den Unwettern der letzten Wochen zum Opfer gefallen.

Mitgliederversammlung 2021

Liebe Solarfreunde,

am Freitag, den 18.06.2021 fand unsere Mitgliederversammlung 2021 statt, diesmal standen auch wieder Neuwahlen auf der Tagesordnung.

Nach dem Tätigkeitsbericht, dem Kassenbericht und dem Bericht der Kassenprüfer wurde dem Vorstand die Entlastung erteilt.

Auch der Entwurf der geringfügig notwendigen Änderung der Satzung wurde von der Versammlung einstimmig angenommen.

Die anschließenden Neuwahlen ergaben folgendes Ergebnis:

  • Vorsitzender:                                  Hans Stanglmair
  • Stellvertretende Vorsitzende: Gerhard Scholz, Michael Pech, Christian
    Schneele
  • Kassier:                                             Wast Keller
  • Kassenprüfer:                                 Angelika Werner-Ripperger, Josef Manzinger

Als Sprecherin der Solarfreundinnen hat Steffi Böhm diese Funktion von Annemarie Stanglmair übernommen.

Sprecher der IG eMobilität bleibt Rainer Teschner.

Den ausscheidenden Amtsinhabern Ansgar Wübbels (6 Jahre stellv. Vorsitzender), Andreas Mayerthaler (4 Jahre stellv. Vorsitzender), Kurst Stanglmeier (22 Jahre Kassenprüfer) und Annemarie Stanglmair (6 Jahre Sprecherin der Solarfreundinnen) wurde gedankt und sie wurden mit Geschenken bedacht.

Vorgestellt wurden auch die bis zum Jahresenden angedachten Aktivitäten um weiterhin dem Vereinsziel gerecht werden zu können.

In der Anlage findet Ihr das Protokoll zur Mitgliederversammlung sowie den Pressebericht dazu in der Moosburger Zeitung.

Wir bedanken uns sehr herzlich für Euer Vertrauen!

Sonnige Grüße

Hans Stanglmair und das gesamte Solarfreunde Team.

Stadtradeln 2021!

Liebe Solarfreunde und Besucher,

in diesem Jahr beteiligt sich die Stadt Moosburg wieder am STADTRADELN, einer bundesweiten Kampagne des Klima-Bündnisses. Der Zeitraum in Moosburg erstreckt sich vom 27. Juni bis zum 17. Juli 2020.

Die Solarfreunde sind natürlich auch mit einem Team dabei! Wir würden uns sehr freuen, wenn wieder viele von euch bei uns mitmachen, um ein Zeichen für den Klimaschutz und die Stärkung des Radverkehrs zu setzen!

Jeder Kilometer unterstützt dieses Jahr die Anschaffung fairer Bälle für die Moosburger Schulen. Ziel der Fairtrade-Kampagne ist es, bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzenten zu schaffen.

Mitmachen können alle, die in Moosburg wohnen, hier arbeiten, zur Schule gehen oder einem Moosburger Verein angehören.

Hier könnt ihr euch anmelden und dem Team Solarfreunde beitreten.

Andreas Mayerthaler hat für unser Team erneut die Funktion des Teamkapitäns übernommen und wird euch, soweit notwendig, unterstützen.

Energie-Kommune des Monats: Moosburg

Moosburg war im Februar 2021 die Energie-Kommune des Monats! Dazu haben auch die Solarfreunde einen Beitrag geleistet.

Moosburg und seine beiden Kirchen

Die bayerische Stadt Moosburg liegt nördlich von München an der Isar. Die Stadt mit etwa 19.000 Einwohner*innen startete bereits in den frühen 2000er-Jahren den Ausbau von Solarenergie und ermutigt seitdem die Bürger*innen, durch das Aufzeigen von Möglichkeiten und Potenzialen, auf ihrem eigenen Dach Anlagen zur Solarenergieerzeugung zu installieren. Bereits im Jahr 2007 fiel im Landkreis Freising und anschließend auch im Stadtrat von Moosburg die Entscheidung, dass der gesamte Energieverbrauch bis 2035 aus Erneuerbaren Energien bereitgestellt werden soll. Viele wichtige Schritte wurden zur Erreichung dieses Zieles schon gegangen. In den kommenden Jahren soll besonders der Ausbau des Wärmenetzes in der Stadt den Anteil von den Erneuerbaren erhöhen.

Kooperation auf allen Ebenen

Mit dem Projekt „Sonne für Moosburg“ startete bereits im Jahr 2003 der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) auf privaten Dächern. Der direkte Kontakt zu den Bürger*innen, die Erläuterung der städtischen Maßnahmen sowie den Potenzialen der Erneuerbaren, waren immer ein wichtiges Anliegen der Verwaltung. „Die Verantwortung zum zügigen Handeln für wirksamen Klimaschutz liegt auf allen Ebenen, auch bei Städten und Gemeinden“, sagt Klimaschutzmanagerin Melanie Falkenstein. Ihre Position wurde 2016 von der Stadt geschaffen. Es wurden zahlreiche Konzept auf den Weg gebracht, welche die Energieerzeugung, aber auch das Leben in Moosburg nachhaltiger gestalten sollen. Das Klimaschutzkonzept wurde fortgeschrieben und 2018 vom Stadtrat beschlossen. Teilkonzepte umschließen ein Fahrrad- und ein Quartiersanierungskonzept.

Den gesamten Artikel finden Sie hier: https://www.unendlich-viel-energie.de/projekte/energie-kommunen/energie-kommune-des-monats-moosburg

Solarfreunde Moosburg unterstützen

Vereins-Solaranlage an der Ginsterstraße in Moosburg

Die Solarfreunde Moosburg e.V. betreiben auf dem Jugendhaus und auf dem Kindergarten an der Ginsterstraße zwei vereinseigene Solarstromanlagen. Das Besondere: Die Reinerträge von rund 750 € werden gespendet, um Klimaschutz und Energiewende noch besser voranzubringen.
Auch im Jahr 2021 wollen wir wieder eine solche Spende machen.


Gefördert werden können alle Projekte, die mit dem Vereinsziel der Solarfreunde Moosburg e.V. in Einklang stehen:
„Unser Ziel ist die Förderung des Umwelt-, Klima- und Naturschutzes, insbesondere durch erneuerbare Energien und durch Energieeinsparung.“


Bevorzugt unterstützen die Solarfreunde dabei die Jugendarbeit, d.h. Projekte von der jungen Generation oder Projekte für die junge Generation.


Gefördert werden können gemeinnützige Organisationen, Schulen oder dergleichen Einrichtungen und Organisationen zur Jugendarbeit in Moosburg.
Die Beantragung der Förderung ist relativ leicht. Einfach das Formular auf der Internetseite der Solarfreunde www.solarfreunde-moosburg.de/aktuelles/ herunterladen, das Formular ausfüllen und begründen, warum das Projekt, der Verein oder die Einrichtung in den Genuss einer
Förderung kommen sollten.


Die Abgabefrist läuft bis Freitag, den 20. März 2021
Die Anträge können per Post eingereicht werden an: Solarfreunde Moosburg e.V., Haydnstraße 6, 85368 Moosburg oder per E-Mail an: anfrage@solarfreunde-moosburg.de


Die Antragsteller werden über die jeweilige Entscheidung zeitnah informiert.


Die Förderung erfolgt freiwillig und ohne Rechtsanspruch. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Den Förderantrag finden Sie hier.

Stadtradeln 2020!

Liebe Solarfreunde und Besucher,

in diesem Jahr beteiligt sich die Stadt Moosburg wieder am STADTRADELN, einer bundesweiten Kampagne des Klima-Bündnisses. Der Zeitraum in Moosburg erstreckt sich vom 21. Juni bis zum 11. Juli 2020.

Die Solarfreunde sind natürlich auch mit einem Team dabei! Wir würden uns sehr freuen, wenn wieder viele von euch bei uns mitmachen, um ein Zeichen für den Klimaschutz und die Stärkung des Radverkehrs zu setzen!

Jeder Kilometer unterstützt dieses Jahr die Jugendabteilungen der Moosburger Sportvereine SGM, TSV und FC!

Mitmachen können alle, die in Moosburg wohnen, hier arbeiten, zur Schule gehen oder einem Moosburger Verein angehören.

Hier könnt ihr euch anmelden und dem Team Solarfreunde beitreten.

Andreas Mayerthaler hat für unser Team erneut die Funktion des Teamkapitäns übernommen und wird euch, soweit notwendig, unterstützen.

Eine Auftaktveranstaltung entfällt dieses Jahr.

Die Radwanderkarte vom Landkreis Freising sowie nützliche Fahrradsattelschutzüberzüge können am Donnerstag, den 25. Juni zwischen 16:00 Uhr und 17:30 Uhr am Rathaus abgeholt werden.

Wir brauchen jetzt ein Recht auf solare Eigenversorgung! Hausgemachte Energie für alle!

Liebe Aktive der Bürgerenergiewende,

Über 70 Umweltverbände und -Initiativen haben die Petition „Kein AUS für Solaranlagen nach 20 Jahren“ getragen. Vor drei Wochen haben wir gemeinsam mit 20 Organisationen 122.358 Unterschriften an das Bundeswirtschaftsministerium übergeben. Während das Ministerium unsere Forderung gegen die drohende Stilllegung von Ü20-Anlagen „prüft“, haben wir durch unsere Beharrlichkeit auch zu einem anderen kleinen Etappenerfolg beigetragen: der Solardeckel fällt weg!

Leider löst die Abschaffung des Solardeckels nicht die Probleme der dezentralen, bürgernahen Energiewende. Da wir nicht stillstehen wollen, bis alle Dächer mit Solaranlagen vollgepackt sind – und uns Bürger*innen der Klimaschutz zum Selbermachen umfassend ermöglicht wird, haben wir mit einer Folgepetition nachgelegt. Hier geht es um den Abbau aller Hindernisse bei der Nutzung von selbst erzeugtem Solarstrom.

Denn hier gibt es einen riesigen Nachholbedarf. Das Problem: eigentlich können heute nur „Häuslebauer“ die sogenannte Eigenversorgung wahrnehmen. Sobald die Mieter*Innen oder Nachbar*Innen die Stromversorgung mitnutzen möchten, wird es teuer und bürokratisch. Das hindert massiv Klimaschutzinvestitionen auf den Dächern.

Deshalb haben wir gemeinsam mit dem Bündnis Bürgerenergie e.V. und mit Unterstützung durch „Prof. Energiewende“ Volker Quaschning eine Folgepetition gestartet: Wir brauchen JETZT ein Recht auf solare Eigenversorgung!

Hier gehts zur Petition!