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Solarfreunde Moosburg unterstützen

Vereins-Solaranlage an der Ginsterstraße in Moosburg

Die Solarfreunde Moosburg e.V. betreiben auf dem Jugendhaus und auf dem Kindergarten an der Ginsterstraße zwei vereinseigene Solarstromanlagen. Das Besondere: Die Reinerträge von jeweils rund 500 € werden gespendet, um Klimaschutz und Energiewende noch besser voranzubringen.

Auch im Jahr 2020 wollen wir wieder eine solche Spende machen.

Was kann gefördert werden?
Alle Projekte, die mit dem Vereinsziel der Solarfreunde Moosburg e.V. in Einklang stehen:
„Unser Ziel ist die Förderung des Umwelt-, Klima- und Naturschutzes, insbesondere durch erneuerbare Energien und durch Energieeinsparung.“

Bevorzugt unterstützen wir dabei die Jugendarbeit, d.h.

  • Projekte von der jungen Generation oder
  • Projekte für die junge Generation.

Wer kann gefördert werden?

  • Gemeinnützige Organisationen
  • Schulen oder sonstigen Einrichtungen,
  • Organisationen zur Jugendarbeit in Moosburg

Wie kann ich eine Förderung bekommen?
Einfach den Antrag ausfüllen und begründen, warum Sie, das Projekt, der Verein oder die Einrichtungen in den Genuss einer Förderung kommen sollten.

Abgabefrist: Freitag, 20.03.2020

Die Anträge können per Post eingereicht werden an:
Solarfreunde Moosburg e.V., Haydnstraße 6, 85368 Moosburg

Oder per E-Mail an: anfrage@solarfreunde-moosburg.de

Bekanntgabe der Entscheidung:
Die Antragsteller werden zeitnah über die Entscheidung informiert.

Die Förderung erfolgt freiwillig und ohne Rechtsanspruch. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Den Förderantrag finden Sie hier.

PETITION: Kein AUS für Solaranlagen nach 20 Jahren

Die Solarfreunde Moosburg e.V. unterstützen die Petition “Kein Aus für Solaranlagen nach 20 Jahren”, da wir finden, dass funktionsfähige PV-Anlagen am Netz gehalten und ein wirtschaftlicher Weiterbetrieb sichergestellt werden müssen.

Eine Demontage dieser Anlagen wär kontraproduktiv für Klimaschutz und Energiewende.

Bitte helft mit!

Hier findet Ihr den Beitrag des SFV zur Petition.

Hier könnt Ihr die Petition auf Campact unterschreiben.

Petition zur Abschaffung der 10H-Regelung von Windkraftanlagen

Liebe Solarfreunde,

die Nutzung von Sonne und Wind sind die wesentlichen Säulen um die Energiewende voranzubringen.
In Bayern existiert mit der 10H-Regel eine Hürde die den Ausbau der Windkraft in Bayern zum Erliegen gebracht hat.
Ernst Hörmann (Mahnwache Klimaschutz) aus Freising hat deshalb dazu vor einigen Tagen eine Petition ( change.org/10HAbschaffen ) gestartet.

Unterstützt und verbreitet die Petition, wenn euch das Thema am Herzen liegt!

Filmabend “Autark der Film”

Mit dem Filmabend „Autark der Film“ machten die Solarfreunde erneut auf die Problematik von Klimawandel und Energiewende aufmerksam. Der Film hatte für die Besucher beeindruckende Beispiele parat, wie Menschen vom Klimawandel betroffen sind aber auch was sie selbst tun können um die persönliche Energiewende zu gestalten und damit Sicherheit für die Zukunft zu erlangen.

Regisseur Frank Farenski, bereits zum fünften Mal in Moosburg, stellte sich im Anschluss den zahlreichen Fragen und wartete humorvoll mit viel Wissenswertem auf.

Bestärkt durch den guten Zuspruch und im Hinblick auf das große Potenzial zur CO2-Vermeidung wird das Thema Klimaschutz und Energiewende” bei den Solarfreunden auch in 2020 eine große Rolle spielen.

Regisseur Frank Farenski

Stromspeicherung ist eine äußerst spannende Sache

Beim Vortragsabend der Solarfreunde Moosburg am 21.11.2019 referierte Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger von  der Hochschule Landshut zum Thema „Batterietechnik für Haus, Hof und Gewerbe – heute und in Zukunft“(pdf)

Viele Besucher verfolgten die interessanten Ausführungen und erfuhren was heute aktueller Stand der Batterietechnik ist, woran aktuell geforscht wird und welche Technik in Zukunft die größten Erfolgsaussichten hat.

Leserbrief vom 11.10.2019 zum Thema Bauen mit Holz

Auch Baustoffe in Moosburger Baugebieten müssen CO2-neutral werden

Im Stadtrat wurde laut Moosburger Zeitung u.a. damit „pro Ziegel“ argumentiert, dass ja wohl nicht alles schlecht gewesen sein könne, was die früheren Generationen gemacht haben. Dazu ist aus der Perspektive des Klimaschutzes Folgendes zu sagen:

Um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, muss die Emission von Treibhausgasen innerhalb weniger Jahre auf Null abgesenkt werden – weltweit und selbstverständlich auch bei uns. Über die CO2-Emissionen früherer Generationen wollen wir kein Urteil fällen – es sei denn, sie hätten um die Folgen gewusst und diese Folgen aus unredlichen Gründen wie Bequemlichkeit, Geiz oder Stolz ignoriert. Dies war vermutlich meist nicht der Fall. Für heutige Generationen sehen wir dagegen keine Entschuldigungen, die später einmal standhalten werden.

Bei konventionellen Neubauten ist der CO2-Rucksack aus der Herstellung der Baustoffe in etwa genauso hoch wie aus der Beheizung mit Erdöl oder Erdgas über die gesamte Lebensdauer. Von daher sind „Neubauten ohne Öl und Gas“, wie im Baugebiet Amperauen, nur die halbe Miete zur CO2-Neut-
ralität. Die aus den Baustoffen stammende zweite Hälfte ist jedoch genauso wichtig. Holz ist anders als Ziegel und Beton nicht nur klimaneutral, sondern sogar eine echte CO2-Senke und für nahezu sämtliche Anforderungen mindestens genauso gut geeignet. Aus diesem Grund sollte so viel mit Holz gebaut werden, wie nachhaltig zur Verfügung steht. Wir Solarfreunde fordern daher, dass bei neuen Baugebieten in Moosburg sichergestellt wird, dass der mit den Baustoffen verbundene CO2-Rucksack

minimiert wird. Sollten Beton und Ziegel irgendwann ohne CO2-Emissionen hergestellt werden, können diese Baustoffe natürlich gerne wieder eine größere Rolle spielen, soweit nicht andere Gründe entgegenstehen.

Im Namen der Solarfreunde
Hans Stanglmair
Haydnstr. 6
85368 Moosburg

Solarfreunde und Sonnenkraft Freising befragen Landtagskandidaten zur Energiewende

Anlässlich der bevorstehenden Landtagswahl haben die Solarfreunde sechs Kandidaten zu ihrer Einstellung zu Klimaschutz und Energiewende befragt.


Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für die heutige und alle künftigen Generationen. Spätestens ab einer globalen Erwärmung von 2,0°C ist mit katastrophalen irreversiblen Veränderungen zu rechnen, bei denen die Schäden die heutigen Vermeidungskosten um ein Vielfaches überschreiten werden und die Klimaerwärmung sich selbst verstärkt. Der Klimawandel wird Leib und Leben von zahllosen Menschen bedrohen, die deshalb ihre Heimat verlassen müssen und gefährdet unmittelbar auch unseren wirtschaftlichen Wohlstand. Wir sind die erste Generation, die ihn voll zu spüren bekommen wird und vermutlich die letzteGeneration, die ihn entscheidend abmildern (nicht: aufhalten) kann.
Um die Ziele des Paris-Abkommens zu erreichen, müssen die  Treibhausgasemissionen bis spätestens 2035 (max. ca. 1,5°C) bzw. spätestens 2050 (max. 2°) auf NULL bzw. nahezu NULL gesenkt werden. Eine gute Klima- und Energiepolitik ist damit für unser aller Zukunft von existenzieller Bedeutung.

1. Was sind nach Ihrer Ansicht die wichtigsten bei uns in den nächsten 10 Jahren spürbaren Folgen des Klimawandels?

2. Welche konkreten politischen Entscheidungen wollen Sie in der nächsten Legislaturperiode erreichen, um den Klimawandel wirksam zu verlangsamen?

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Forderungen an die Klimaschutzpolitik des Freistaats Bayern und des Bundes

Forderungen der Vereine und Organisationen an die Klimaschutzpolitik des Freistaats Bayern und des Bundes


Unser wunderbar abwechslungsreiches gemäßigtes Klima ist die Grundlage für unser Leben und unseren Wohlstand. Die Wetterextreme 2018 und ihre Auswirkungen haben jedoch eindrucksvoll gezeigt: Es droht kein Klimawandel, sondern der Klimawandel ist da – an vielen Orten der Welt schon länger, jetzt zusehends auch bei uns.

Die Treibhausgase-(THG)-Konzentration in der Atmosphäre von heute 410 ppm CO2 ist heute schon viel zu hoch, doch sie steigt jeden Tag weiter an. Es reicht daher nicht, die zusätzlichen Emissionen zu reduzieren. Zur Sicherung der menschlichen Existenzgrundlagen muss die THG-Konzentration wieder gesenkt werden, d.h.

  • Treibhausgas-Emissionen sind auf fast Null zu senken, v.a. mit Hilfe der Erneuerbaren Energien
  • CO2 ist aus der Atmosphäre herauszuholen, v.a. mit Hilfe von Pflanzen und Böden


Dazu sind unverzügliche Maßnahmen notwendig, d.h. „ohne schuldhaftes Zögern“. Tatsächlich sind Klimaschutz und Energiewende in den letzten Jahren von Bundes- und Landespolitik immer wieder ignoriert, schlecht geredet und behindert worden. Aktuelle Beispiele sind die 10H-Regelung bei der Windenergie, die „Sonnensteuer“ auf selbst erzeugten Solarstrom und das Festhalten an der besonders klimaschädlichen Braunkohle, z.B. im Hambacher Forst. Ein Hinauszögern dringend notwendiger Maßnahmen ist jedoch nicht weiter tolerierbar.

Wir Vereine und Organisationen aus den Bereichen Energie, Umwelt, Verkehr und Naturschutz wollen das Versagen der Politik nicht länger hinnehmen. Wir fordern dringend, alle für das 1,5°-Ziel des Paris-Abkommens notwendigen Maßnahmen umzusetzen.

Dabei ist die Umstellung auf Erneuerbare Energien im Energie-, Verkehrs- und Wärmesektor zentral, da diese heute noch zum Großteil auf der Verbrennung von Kohle Erdöl und Erdgas basieren. Einsparungen können uns helfen, dieses Ziel einfacher und schneller zu erreichen. Im Team der Erneuerbaren Energien aus Sonne, Wind, Geothermie, Biomasse und Wasser ist die Energiewende machbar.

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